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Was läuft schief?

Die kantonale Energieverordnung Basel-Stadt fordert, dass für die Warmwasseraufbereitung mindestens 50 Prozent aus alternativen Energien gewonnen müssen. Mit anderen Worten: aus Sonnenenergie, Geothermie, Fernwärme, Holzenergie oder mit nicht anders nutzbarer Abwärme. In absehbarer Zukunft wird dies auch in Baselland der Fall sein. Nachfolgend finden Sie die betroffenen Gesetzestexte.

Basel-Stadt

Auszug aus der Verordnung zum Energiegesetz (Energieverordnung, EnV):

1. Wärmeerzeuger

Das Brauchwarmwasser in neuen Wohnbauten, Schulen, Restaurants,Spitälern, Sportbauten, Hallenbädern (Nutzungen gemäss SIA 380/1) und weiteren grossen Warmwasserverbrauchern muss zu mindestens 50% mit erneuerbarer Energie, wie Sonnenenergie, Geothermie, Fernwärme, Holzenergie, oder mit nicht anders nutzbarer Abwärme erwärmt werden. Das gleiche gilt beim Ersatz zentraler Brauchwarmwassererzeuger. Ist dies technisch nicht möglich, muss die Bauherrschaft beim Amt für Umwelt und Energie eine Ausnahmebewilligung beantragen. Im Gesuch muss nachvollziehbar dargelegt werden, weshalb keine bzw. nicht genügend erneuerbare Energie eingesetzt werden kann. In Basel-Stadt ist diesem Gesetz vollumfänglich auch im Zuge von Heizungssanierungen Rechnung zu tragen. Ausnahmebewilligungen sind nahezu aussichtslos!

2. Elektrische Zusatzheizung (konventionelle Leistungsunterstützung / «Stützräder»)

Räume, in denen gewöhnlich eine zum dauernden Aufenthalt von Menschen geeignete Temperatur und/oder Feuchte herrschen muss, dürfen nicht mit elektrischen Widerstandsheizungen ausgestattet werden. Elektrische Widerstandsheizungen sind nur als Ergänzungsheizungen im Notfall ab einer Aussentemperatur ab - 8 °C und tiefer in Basel-Stadt mit 2,0 kW und in Baselland mit 2,5 kW erlaubt. Trotz allen Verboten werden heute Widerstandsheizungen in Wärmepumpen mit einer Leistung von 10 kW und mehr automatisch zugeschaltet.

3. Vorlauftemperatur

BS: Die Vorlauftemperatur von neu installierten elektrisch betriebenen Wärmepumpen für die Raumwärmeerzeugung darf höchstens 45°C betragen. Betriebstemperaturen von 50/55°C und mehr sind die Realität! Rein technisch gesehen wird und kann diesem Anspruch vor allem im Sanierungsbereich nicht Rechnung getragen werden.

Basel-Landschaft

Auszug aus der Mitteilung vom 25.06.2014: Der Regierungsrat hat am 17. Juni 2014 die externe Vernehmlassung des neuen totalrevidierten Energiegesetzes des Kantons Basel-Landschaft beschlossen. Die Vernehmlassung beginnt am 25. Juni und endet am 31. Oktober 2014. Eine Inkraftsetzung des neuen Energiegesetzes ist per 1. Januar 2016 bzw. in absehbarer Zeit geplant. Hier finden Sie die komplette Mitteilung.

Wieso funktionieren die Gesetzestexte nicht richtig?

In der Realität treffen wir oft folgende Probleme an: